Mikroelektronik in Sachsen: Karriere in Europas Chip-Region

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Sachsen gehört zu den wichtigsten Standorten der Mikroelektronik in Europa. Rund um Dresden – auch bekannt als „Silicon Saxony“ – entwickeln internationale Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups Technologien für die Zukunft.

Die Branche bietet vielfältige Karrierechancen für internationale Fachkräfte, Auszubildende und Hochschulabsolventinnen und -absolventen – zum Beispiel in der Produktion, IT, Elektronik, Ingenieurwissenschaft oder Forschung. Zu den bekannten Unternehmen der Branche gehören unter anderem Infineon Technologies; GlobalFoundries; Bosch; TSMC oder X-FAB.

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Warum in der Mikroelektronik arbeiten?

Wer in der Mikroelektronik arbeitet, gestaltet wichtige Zukunftstechnologien aktiv mit, denn Mikroelektronik steckt heute in fast allen modernen Technologien. Chips und elektronische Bauteile werden zum Beispiel genutzt in:

  • Smartphones und Computer
  • Autos und Elektromobilität
  • Industrieanlagen und Robotik
  • Medizintechnik
  • Kommunikationstechnologien
  • Künstliche Intelligenz 

Die Mikroelektronik gilt weltweit als Schlüsselbranche der Zukunft und die Nachfrage nach Chips und elektronischen Systemen steigt weiter. Deshalb werden in Sachsen auch in Zukunft viele internationale Fachkräfte benötigt.

Sachsen als Chip-Standort in Europa

Sachsen ist einer der wichtigsten Standorte der Halbleiterindustrie in Europa. Jeder dritte in Europa produzierte Chip stammt aus dem Freistaat.

Welche Berufe gibt es?

Die Branche bietet Arbeitsplätze für Menschen mit unterschiedlichen Qualifikationen – von Teilqualifizierung und Ausbildung bis zum Hochschulabschluss. Gesucht werden zum Beispiel:

  • Mikrotechnologinnen und Mikrotechnologen
  • Elektronikerinnen und Elektroniker
  • Ingenieurinnen und Ingenieure
  • IT-Fachkräfte
  • Fachkräfte für Produktion und Anlagenbedienung
  • Fachkräfte für Qualitätssicherung und Wartung
  • Fachkräfte in Forschung und Entwicklung

Ausbildung und Studium

In Sachsen gibt es viele Möglichkeiten für Ausbildung, Studium und Weiterbildung im Bereich Mikroelektronik. Unternehmen arbeiten häufig eng mit Hochschulen, Berufsschulen und Forschungseinrichtungen zusammen. Dadurch können praktische Erfahrungen und theoretisches Wissen oft direkt miteinander verbunden werden.

Besonders gefragt sind Kenntnisse in:

  • Technik und Elektronik
  • Informatik und Digitalisierung
  • Naturwissenschaften
  • Automatisierung und Produktion

Eine duale Ausbildung verbindet praktische Arbeit im Unternehmen mit Unterricht an der Berufsschule. Je nach Beruf dauert die Ausbildung in der Regel zwischen 2 und 3,5 Jahren.

Typische Ausbildungsberufe sind zum Beispiel:

  • Mikrotechnologin bzw. Mikrotechnologe
  • Elektronikerin bzw. Elektroniker
  • Mechatronikerin bzw. Mechatroniker
  • Industrieelektrikerin bzw. Industrieelektriker

Freie Ausbildungsplätze finden Sie in den Stellenangeboten oder auf den Ausbildungsportalen im Themenbereich Jobsuche

Wichtig sind häufig gute Kenntnisse in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Für viele Ausbildungsberufe werden außerdem gute Deutschkenntnisse benötigt.

Mehr Informationen finden Sie unter Duale Berufsausbildung.

Auch Hochschulen und Universitäten in Sachsen bieten Studiengänge im Bereich Mikroelektronik und verwandten Fachrichtungen an. Viele Studiengänge haben einen engen Praxisbezug und arbeiten mit Unternehmen der Branche zusammen. Teilweise sind auch duale Studiengänge möglich.

In der Studiengang-Datenbank von STUDY IN SAXONY können Sie nach einem geeigneten Studiengang suchen.

Mehr Informationen finden Sie unter Akademische Ausbildung | SAXONY WORKS

Auch ohne vollständigen Berufsabschluss gibt es Möglichkeiten, in die Mikroelektronik einzusteigen. Teilqualifizierungen (TQ) vermitteln einzelne praktische und theoretische Inhalte eines Berufs Schritt für Schritt.

Ein Beispiel ist die Teilqualifizierung zur Mikrotechnologin beziehungsweise zum Mikrotechnologen in Dresden. Dort lernen Teilnehmende unter anderem:

  • Grundlagen der Mikrotechnologie
  • Arbeiten im Reinraum
  • technische und naturwissenschaftliche Grundlagen
  • einfache elektrotechnische und elektronische Aufgaben
  • Dokumentation und Qualitätskontrolle

Nach Abschluss sind erste Tätigkeiten in Labor- und Reinraumbereichen der Halbleiterproduktion möglich. Teilqualifizierungen können außerdem ein Schritt auf dem Weg zu einem späteren Berufsabschluss sein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Mikrotechnologe*Mikrotechnologin – TQ1 - MYTQ

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